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Proteste gegen Kahlschlag und Sozialabbau
Sozialprotest: Frontalangriff gegen Beschäftigte! Alle gemeinsam auf die Straße!
Liebe Kollegin, lieber Kollege, jetzt kommt es auf uns alle an!
Die Bundesregierung greift mit ihren geplanten Reformen zentrale Arbeitnehmerrechte und unseren Sozialstaat an. Längere sachgrundlose Befristungen (48 Monate). Neue, massive Hürden für erkrankte Beschäftigte, die sich bereits am ersten Krankheitstag zum Arzt schleppen sollen. Angriffe auf soziale Sicherheit und Kürzungen bei der öffentlichen Daseinsvorsorge (Stichwort: Kürzungen beim Elterngeld, Wohngeld und Co.). Die Liste der Unzumutbarkeiten ließe sich noch fortsetzen. All das ist kein Aufbruch für Wirtschaft und Wachstum, sondern ein Generalangriff auf uns Beschäftigte und den Sozialstaat.
Deutschland wird nicht wirtschaftlich erfolgreicher, indem Beschäftigte gegängelt und in ihren Rechten beraubt werden. Gut bezahlte Arbeit, sichere Arbeitsplätze, starke Tarifverträge, ein verlässlicher Sozialstaat und eine funktionierende öffentliche Infrastruktur sind keine Kostenfaktoren, sie sind die Grundlage für Wohlstand, Kaufkraft und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Acht-Stunden-Tag, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und soziale Sicherheit wurden uns nicht geschenkt. Sie wurden von Generationen von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern erkämpft. Und genau deshalb dürfen wir jetzt nicht schweigen, wenn unsere Errungenschaften, unsere Lebensqualität, Stück für Stück infrage gestellt werden. Wir alle sind von den Plänen der Bundesregierung betroffen!
Deshalb rufen wir dazu auf: Alle auf die Straße!
Unsere erste zentrale Aktion ist: Samstag, 18. Juli 2026, 12:00 Uhr Schlossplatz Stuttgart
Treffpunkt: Wir treffen uns im Gewerkschaftshaus (Willi-Bleicher-Haus), Willi-Bleicher-Straße 20 in Stuttgart ab 11:30 Uhr im Foyer.
Lasst uns ein starkes Zeichen setzen. Denn jetzt entscheidet sich, wie wir morgen leben und arbeiten werden. Wenn Arbeitnehmerrechte und der Sozialstaat angegriffen werden, dürfen wir nicht zusehen. Zeigen wir gemeinsam, dass wir uns nicht einschüchtern oder gegeneinander ausspielen lassen. Unsere Rechte verteidigt niemand für uns. Das müssen wir gemeinsam als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter tun!
Wir sehen uns auf der Straße!
Gemeinsam noch stärker
Rund 180.000 Mitglieder sind wir schon in der NGG. Aber wir wollen mehr werden: je mehr wir in der Gewerkschaft sind, desto stärker sind wir.
Deine NGG in Südwest
Die NGG hat 14 Büros in Südwest. Welches für dich zuständig ist, hängt von Deinem Arbeitsort ab. Wir sind, wo Du bist - mit einem Büro in Deiner Nähe: