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WARNSTREIK bei Lactalis/OMIRA in Ravensburg

Milch
18. März 2026

Gewerkschaft NGG kämpft weiter um Tarifverträge – und jetzt knallt es!

Ravensburg, 18. März 2026 - Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Region Ulm-Aalen/Göppingen ruft die Beschäftigten bei Lactalis/OMIRA in Ravensburg (Hauptsitz in Kehl sowie München/Grasbrunn und Frankreich/Laval) am Mittwoch, den 18. März 2026, erstmalig zum Warnstreik auf. Die Beschäftigten sind dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Hintergrund der Warnstreiks sind die aktuell sehr stockend laufenden Tarifverhandlungen zwischen der NGG und OMIRA in Ravensburg.

„Die Kolleginnen und Kollegen hier in Ravensburg fordern zu Recht mehr Wertschätzung und faire sowie gleiche Arbeitsbedingungen für alle“, sagt Michael Gutmann, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) bei der zuständigen NGG-Region Ulm-Aalen/Göppingen. „Seit rund 18 Monaten verhandeln wir drei Tarifverträge über unter anderem die Arbeitszeit, die Höhe der Löhne, Sonderzahlungen, wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Zuschläge, betriebliche Altersvorsorge, Alterskündigungsschutz und vieles mehr. Leider nimmt uns der Arbeitgeber wohl immer noch nicht ernst, denn das alles geht wegen diesem kaum voran. Eine Befragung der Belegschaft zeigte deutlich, dass es den Beschäftigten reicht - und ein erstmaliger Streik bei Lactalis in Ravensburg sein muss! Ende Dezember 2025 sollten die Tarife fertig sein. Das hat nicht geklappt – und an uns lag es nicht. Danach sollten sie Ende März 2026 fertig sein. Das hat wieder nicht geklappt, da der Arbeitgeber plötzlich verkündete, doch gar keine Tarife haben zu wollen. Das hat er immerhin schon wieder zurückgenommen, denn unsere bisherigen Aktionen haben diese Blockade wieder gebrochen. Doch es reicht trotzdem mit der Hinhaltetaktik! Wir wollen zeitnah fertige sichere Tarifverträge und kein ewiges Hinhalten und Rumgeeier!“ 

Mit Blick auf weitere Verhandlungen kündigt die NGG an, den Druck weiter zu erhöhen: „Wenn sich OMIRA in den Verhandlungen nicht endlich angemessen bewegt und die Tarife mit uns sehr zeitnah fertigstellt, werden wir den Streik ausweiten – und zwar so lange, bis die Tarifverträge unterschrieben sind. Anscheinend haben unsere bisherigen Warnsignale nicht abschließend ausgereicht, doch wir können auch mehr und das werden wir nun zeigen. Wir sind bereit für mehr und zu kämpfen!“, so Gutmann abschließend.

Gemeinsam noch stärker

Rund 180.000 Mitglieder sind wir schon in der NGG. Aber wir wollen mehr werden: je mehr wir in der Gewerkschaft sind, desto stärker sind wir.

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