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NGG bestreikt Deutsche See

14. Januar 2026

Warnstreiks auch in Stuttgart, Freiburg, Mannheim, Neu-Ulm, Frankfurt und Saarbrücken

Nach drei ergebnislosen Tarifverhandlungsrunden hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zu Warnstreiks bei der Deutsche See Fischmanufaktur aufgerufen. Auch die Südwest-Niederlassungen in Stuttgart, Freiburg, Mannheim, Neu-Ulm, Frankfurt und Saarbrücken standen vor dem Tor.

Die Gewerkschaft fordert einen Anschlusstarifvertrag mit 12 Monaten Laufzeit bis 30. September 2026, 12 Prozent mehr Entgelt für alle Entgeltgruppen, 300 Euro mehr Ausbildungsvergütung sowie die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Grundlage der Forderungen sind insbesondere die Mindestlohnerhöhung ab 1. Januar 2026 und die notwendige Wahrung der Entgeltabstände. 

Der Arbeitgeber bot bislang lediglich einen Inflationsausgleich bei 27 Monaten Laufzeit an. Für die unteren Entgeltgruppen wurde lediglich eine Angleichung an den Mindestlohn vorgeschlagen, für die Auszubildenden nur minimale Anpassungen, eine unbefristete Übernahme wurde abgelehnt. Auch der Versuch der Tarifkommission, über eine alternative Lösung mit einer Jahressonderzuwendung zu verhandeln, scheiterte. In der dritten Verhandlungsrunde am 28. November 2025 hatte die Geschäftsführung der Deutschen See Fischmanufaktur erklärt, dass es keinen finanziellen Spielraum für Verbesserungen gebe. Weitere Verhandlungsbereitschaft wurde nicht signalisiert.

Die Beschäftigten haben mit den 24-Stunden-Warnstreiks nun ein deutliches Signal gesetzt.

Gemeinsam noch stärker

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