Tarifabschluss Brot- und Backwarenindustrie Hessen erzielt - Löhne und Gehälter steigen rückwirkend zum 1. August 2020 um 2,3 Prozent

Stuttgart, 11. September 2020 - Bei der dritten Tarifverhandlung in der Lohn- und Gehaltstarifrunde der Brot- und Backwarenindustrie Hessen am Freitag, 11. September 2020 in Steinbach (Taunus) konnte ein Tarifergebnis erzielt werden. Die rund 2.000 Beschäftigten erhalten rückwirkend zum 1. August 2020 2,3 Prozent mehr Geld.

„Nachdem es bereits einen entsprechenden Tarifabschluss im Tarifgebiet Baden-Württemberg gibt, ist es in schwierigen Verhandlungen nun doch noch gelungen, ein gutes Ergebnis für die Beschäftigten in der Brot- und Backwarenindustrie in Hessen zu erzielen.“, betont Uwe Hildebrandt, Landesbezirksvorsitzender und Verhandlungsführer seitens der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Das Tarifergebnis im Einzelnen:
o Die Löhne und Gehälter steigen rückwirkend zum 1. August 2020 um 2,3 Prozent.
o Die Ausbildungsvergütungen steigen ebenfalls zum 1. August 2020 um 2,3 Prozent.
o Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 12 Monaten und kann frühestens zum 31. Januar 2021 gekündigt werden.

„Die Beschäftigten haben durch die Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten allesamt unter erschwerten Bedingungen einen guten Job gemacht und jederzeit dafür gesorgt, dass die Regale im Einzelhandel voll waren. Sie haben eine Wertschätzung ihrer Arbeit durch diese Tarifsteigerung mehr als verdient.“, erklärt Uwe Hildebrandt.

Unter das Tarifgebiet fallen insbesondere die Glockenbrot-Bäckerei in Frankfurt, Erlenbacher Backwaren in Groß-Gerau sowie Lieken/Logi-K in Gernsheim.