Magerangebot der Arbeitgeberseite für die K&U-Beschäftigten. - Die erste Tarifverhandlung wurde ergebnislos vertagt.

Stuttgart, 12. Januar 2021 - Der erste Verhandlungstermin um eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen für die rund 4.000 Beschäftigten der K&U Bäckerei GmbH (EDEKA) wurde nach einem Magerangebot der Arbeitgeberseite ergebnislos vertagt.

 

Die Arbeitgeberseite legte am Montag, 11. Januar 2021 beim ersten Verhandlungstermin, der aufgrund der Einschränkungen durch Corona als Videokonferenz stattfand, kein verhandlungsfähiges Angebot vor. Die Arbeitgeberseite bot nur eine minimale Lohnerhöhung von 0,5 Prozent mehr Geld und 40 Euro (pro Quartal) Warengutscheine und das trotz „Systemrelevanz“ der Branche.

 

„Für die Beschäftigten von K&U sind Überstunden an der Tagesordnung. Trotz Corona arbeiten sie in den Filialen im direkten Kundenkontakt und dass tagtäglich unter erschwerten Bedingungen.“, betont Alexander Münchow, Landesbezirkssekretär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest und Verhandlungsleiter der NGG-Tarifkommission.

 

Alexander Münchow betont daher, dass es bei der Forderung der Tarifkommission nach einer Entgeltsteigung um 5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten bleibe. „Denn das Arbeitgeberangebot entspricht in keiner Weise einer Wertschätzung der guten Arbeit der Beschäftigten, deren wirtschaftliche Belastungen sich im täglichen Leben durch steigende Mieten, Lebenshaltungskosten und Energiepreise erhöhen. Wir brauchen wertschätzende Löhne. Nur eine ordentliche Tariferhöhung ist ein fairer Ausgleich für die gute Arbeit der Beschäftigten!“

 

Ein neuer Verhandlungstermin steht noch nicht fest.