Brauereibeschäftigte erhalten rückwirkend zum 1. Februar 2019 mehr Geld

Stuttgart, 3. April 2019 - Am heutigen Mittwochnachmittag, 3. April 2019 ist es gelungen nach schwierigen Verhandlungen zwischen dem Arbeitgeberverband der Ernährungsindustrie und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest einen Tarifabschluss für die rund 2.000 Brauereibeschäftigten in Baden-Württemberg zu erzielen.

Das Tarifergebnis beinhaltet im Einzelnen:

  • Die Entgelte und Ausbildungsvergütungen steigen rückwirkend zum 1. Februar 2019 um 3 Prozent.
  • In einer zweiten Stufe steigen die Entgelte und Ausbildungsvergütungen um weitere 2,3 Prozent zum 1. März 2020.
  • Zusätzlich steigt ab dem Jahr 2020 die Altersvorsorge dauerhaft um 75 Euro auf dann 705 Euro jährlich. Für die Auszubildenden steigt die Altersvorsorge um 40 Euro auf dann 317 Euro.
  • Der Tarifvertrag kann frühestens zum 28. Februar 2021 gekündigt werden.

„Mit diesem Tarifabschluss ist es gelungen, die Beschäftigten an der allgemeinen Tarifentwicklung teilhaben zu lassen“, so Uwe Hildebrandt, NGG-Landesbezirksvorsitzender und zugleich Verhandlungsführer der NGG-Tarifkommission.

Unter das Tarifgebiet fallen u. a. die Betriebe: Alpirsbacher Klosterbräu, Alpirsbach / Braumanufaktur W. Dinkelaker Schönbuch-Bräu, Stuttgart / Dinkelacker-Schwaben Bräu, Stuttgart / Eichbaum, Mannheim / Fürstlich Fürstenbergische Brauerei, Donaueschingen / Brauerei Ganter, Freiburg / Privatbrauerei Höpfner, Karlsruhe / Brauerei Lasser, Lörrach / Rothaus Staatsbrauerei, Grafenhausen / Stuttgarter Hofbräu (Radeberger), Stuttgart (mit Anerkennungstarifvertrag)