„Fast Food Workers United“ brechen „Problemmauern“ ein und kämpfen für gute Arbeit in der Systemgastronomie

Stuttgart, 29. Januar 2019 - Bei einem Aktionstag am Dienstagnachmittag, 29. Januar 2019 in Ulm haben die „Fast Food Workers“ - Beschäftigte von McDonald´s, Burger King, Starbucks, Nordsee, Kentucky Fried Chicken und weiteren Fast Food Betrieben - symbolisch die sich immer weiter auftürmende Mauer aus Problemen in ihren Betrieben eingerissen. Probleme gibt es insbesondere bezüglich Arbeitszeit und Überstunden, Abrufbereitschaft, Eingruppierung und Dienstplangestaltung, … „Wir kämpfen deshalb für eine deutliche Aufwertung unserer Berufe, für gute Arbeit und faire Arbeitsbedingungen in unseren Stores“, betonen die Beschäftigten aus Baden-Württemberg und Bayern.  

Alexander Münchow, Landesbezirkssekretär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest unterstreicht diese Forderung: „Die Arbeit in der Systemgastronomie ist hart, stressig und verantwortungsvoll. Viel zu häufig müssen die Beschäftigten zu schlechten Bedingungen arbeiten. Manche Arbeitgeber haben von Wertschätzung noch nie etwas gehört. Daher ist es an der Zeit, dass sich die „Fast Food Workers“ verstärkt organisieren. Wir müssen diese für die Einzelnen undurchdringliche Mauer in der täglichen Arbeit einreisen. Wir kämpfen für mehr Fairness, bessere Arbeitsbedingungen, mehr Mitbestimmung, eine höhere Bezahlung und gute Aufstiegschancen.“  

Dafür haben die „Fast Food Workers“ am heutigen Dienstag in Ulm ein deutliches Zeichen gesetzt.