Tarifkommission der Gewerkschaft NGG beschließt Forderung von plus 6,5 Prozent mehr Entgelt für die Tarifrunde 2019 der Brauereien in Baden-Württemberg

Stuttgart, 6. Dezember 2018 - Die Tarifkommission der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest hat am 6. Dezember 2018 in Stuttgart getagt und beschlossen den aktuellen Entgelttarifvertrag für die rund 2.000 Beschäftigten der Brauereien in Baden-Württemberg fristgerecht zum 31. Januar 2019 zu kündigen.

Die NGG-Tarifkommission hat die Forderung für die laufende Tarifrunde 2018 aufgestellt: „Wir fordern eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 6,5 Prozent in einem Anschlusstarifvertrag mit einer Laufzeit von 12 Monaten.“, berichtet Uwe Hildebrandt, Verhandlungsführer und NGG-Landesbezirksvorsitzender.

„Den Brauereien im Land geht es nach einem erfolgreichen Jahr 2018 wirtschaftlich gut. In den ersten 10 Monaten konnten die Brauereien den Bierabsatz im Vorjahresvergleich um 6,8 Prozent steigern. Die Beschäftigten haben es daher verdient, angemessen an den Erfolgen ihrer Betriebe beteiligt zu werden.“, begründet Hildebrandt die Forderung nach einer deutlichen Tariferhöhung. „Der Spielraum für ein spürbares Lohnplus ist da!“

Der aktuelle Lohn- und Gehaltstarifvertrag wird fristgerecht zum 31. Januar 2019 gekündigt.

Unter das Tarifgebiet fallen u. a. die Betriebe: Alpirsbacher Klosterbräu, Alpirsbach / Braumanufaktur W. Dinkelaker Schönbuch-Bräu, Stuttgart / Dinkelacker-Schwaben Bräu, Stuttgart / Eichbaum, Mannheim / Fürstlich Fürstenbergische Brauerei, Donaueschingen / Brauerei Ganter, Freiburg / Privatbrauerei Höpfner, Karlsruhe / Brauerei Lasser, Lörrach / Rothaus Staatsbrauerei, Grafenhausen / Stuttgarter Hofbräu (Radeberger), Stuttgart (mit Anerkennungstarifvertrag)