Gewerkschaft NGG fordert plus 6 Prozent mehr Lohn und Gehalt für die Beschäftigten von Maggi und Unifranck

Stuttgart, 11. April 2018 - Die Tarifkommission der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest hat am 10. April 2018 in Singen getagt und beschlossen die aktuellen Lohn- und Gehaltstarifverträge für die knapp 800 Beschäftigten von Maggi in Singen und die rund 100 Beschäftigten von Unifranck in Ludwigsburg fristgerecht zum 31. Mai 2018 zu kündigen. 

Die NGG-Tarifkommission hat die Forderung für die laufende Tarifrunde 2018 aufgestellt: „Wir fordern eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6 Prozent in einem Anschlusstarifvertrag mit einer Laufzeit von 12 Monaten.“, berichtet Uwe Hildebrandt, Verhandlungsführer und NGG-Landesbezirksvorsitzender.  

„Der Nährmittelbranche geht es wirtschaftlich gut. Die Beschäftigten haben es daher verdient, angemessen an den wirtschaftlichen Erfolgen ihrer Betriebe beteiligt zu werden.“, begründet Hildebrandt die Forderung nach einer deutlichen Tariferhöhung. „Der Spielraum für ein spürbares Lohnplus ist da!“ 

Für die Auszubildenden fordert die NGG-Tarifkommission eine pauschale Erhöhung der Ausbildungsvergütung von 80 Euro in jedem Ausbildungsjahr sowie eine tarifliche Regelung zur Übernahme der Auszubildenden im erlernten Beruf. „Die heutigen Auszubildenden sind die Fachkräfte von morgen. Es ist wichtig ihnen mehr Sicherheit in ihrer Lebensplanung zu geben.“, so Hildebrandt.

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