Kein Angebot der Arbeitgeberseite. - Die Tarifverhandlung für die obst- und gemüseverarbeitende Industrie Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland wurde ergebnislos auf den 28. Mai 2019 vertagt.

Stuttgart, 2. Mai 2019 - Der erste Verhandlungstermin um eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen für die rund 2.000 Beschäftigten der obst- und gemüseverarbeitenden Industrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland wurde ergebnislos auf Dienstag, 28. Mai 2019 vertagt.

Die Arbeitgeberseite legte am Dienstag, 30. April 2019 in Heppenheim kein Angebot vor.

Uwe Hildebrandt, Landesbezirksvorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest und zugleich Verhandlungsführer der NGG-Tarifkommission kritisiert, dass die Arbeitgeberseite trotz guter Voraussetzungen kein Angebot für eine faire Tarifsteigerung vorgelegt hat. „Die Beschäftigten haben es verdient, angemessen an den wirtschaftlichen Erfolgen ihrer Betriebe beteiligt zu werden. Wertschätzung sieht anders aus.“, so Hildebrandt.

Die NGG-Tarifkommission bleibt bei der Forderung nach einer Erhöhung der Entgelte um 6,4 Prozent sowie einer überproportionalen Anhebung der Ausbildungsvergütung bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

Die Verhandlungen werden am Dienstag, 28. Mai 2019 fortgesetzt.


Betroffen sind u.a. die folgenden Betriebe:
Andros Deutschland GmbH, Breuberg
Eckes Granini GmbH, Nieder-Olm
Hengstenberg, Fritzlar
Rheintal Tiefkühlkost, Bobenheim-Roxheim
Niehoffs Vaihinger, Lauterecken