Süßwaren-Tarifkommission der Gewerkschaft NGG beschließt Forderung von plus 6,5 Prozent mehr Entgelt für die Tarifrunde 2019

Stuttgart, 26. Februar 2019 - Am gestrigen Nachmittag, 25. Februar 2019 hat in Niedernhausen die Tarifkommission der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest für die Süßwarenindustrie in Hessen getagt und die Forderung für die laufende Tarifrunde 2019 aufgestellt. Unter das Tarifgebiet fallen rund 5.000 Beschäftigte, die neben Knabbergebäck und Schokoladeprodukten auch Speiseeis und vieles mehr herstellen.

Die NGG-Tarifkommission fordert eine Erhöhung der Entgelte um 6,5 Prozent sowie eine überproportionale Anhebung der unteren Entgeltgruppen. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 Euro steigen. Der neue Tarifvertrag soll als Anschlusstarifvertrag mit einer Laufzeit von 12 Monaten in Kraft treten.

„Angesichts eines ständig steigenden Leistungsdrucks auf die Beschäftigten und der soliden Branchenergebnisse der Süßwarenindustrie mit deutlichen Zuwächsen im Exportgeschäft, ist diese Forderung mehr als angemessen. Die Beschäftigten haben eine deutliche Lohnerhöhung verdient“, begründet Uwe Hildebrandt, Verhandlungsführer und NGG-Landesbezirksvorsitzender die Forderung. „Es ist Spielraum für ein spürbares Lohnplus da!“

Der Entgelttarifvertrag für die Süßwarenindustrie Hessen wurde fristgerecht zum 30. April 2019 gekündigt.

Unter das Tarifgebiet fallen u. a. die Betriebe: Ferrero (Stadtallendorf und Frankfurt), Unilever Deutschland GmbH Langnese Iglo / Verkauf (Heppenheim), Intersnack Knabbergebäck in Alsbach-Hähnlein, Bad Vilbel und Niestetal, Helmut Löser (Taunusstein), Rüdesh-Confiserie-Pralinen, Rüdesheim