Die Entgelte in der Süßwarenindustrie Baden-Württemberg steigen um plus 5,6 Prozent in zwei Stufen, Ausbildungsvergütung steigt überproportional.

Stuttgart, 25. Juli 2019 - Am heutigen Donnerstagnachmittag, 25. Juli 2019 konnte bei den Verhandlungen in Leinfelden-Echterdingen ein guter Tarifabschluss für die rund 3.000 Beschäftigten der Süßwarenindustrie in Baden-Württemberg erzielt werden. So steigen die Entgelte in zwei Stufen um insgesamt 5,6 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich überproportional.

Das Tarifergebnis beinhaltet im Einzelnen:

  • Die Entgelte steigen rückwirkend zum 1. Juli 2019 um 3 Prozent.
  • In einer zweiten Stufe steigen die Entgelte zum 1. Juli 2020 um weitere 2,6 Prozent.
  • Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich zum 1. Juli 2019 um 50 Euro in allen Ausbildungsjahren, das sind Steigerungen zwischen 4,3 und 5,9 Prozent.
  • Ab 1. Juli 2020 erhöhen sich die Ausbildungsvergütungen um weitere 40 Euro. Sie steigen zwischen 3,3 bis 4,4 Prozent.
  • Der Tarifvertrag kann frühestens zum 31. Juli 2021 gekündigt werden.

Alexander Münchow, NGG-Landesbezirkssekretär betont: „Mit diesem Tarifergebnis konnten wir ein gutes Ergebnis für die Beschäftigten der Süßwarenindustrie erreichen. Mit der zweistufigen Entgelterhöhung haben die Beschäftigten real mehr Geld im Portemonnaie.“

Unter das Tarifgebiet fallen u. a. die folgenden Betriebe:
Alfred Ritter GmbH & Co. KG, Waldenbuch
Mondelez Deutschland Produktion GmbH & Co KG, Lörrach
Kondima-Werk GmbH & Co.KG, Karlsruhe
SCHOKINAG-Schokoladen-Industrie GmbH, Mannheim
Vivil A. Müller & Co. GmbH, Offenburg