Nur Krümel statt faires Angebot. – K&U Arbeitgeber bieten nur Reallohnverluste.

Stuttgart, 28. Juni 2019 - Der zweite Verhandlungstermin um eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen für die rund 4.000 Beschäftigten der K&U Bäckerei GmbH wurde ergebnislos vertagt.

Die Arbeitgeberseite legte am Montag, 27. Juni in Mannheim nur ein Reallohnverlust-Angebot vor. Trotz eines guten Jahres 2018 für K&U schlagen die Arbeitgeber nur eine minimale Lohnerhöhung vor. K&U bietet lediglich 1% im ersten Jahr und 1,5% im zweiten Jahr an.

Alexander Münchow, Landesbezirkssekretär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest und Verhandlungsleiter der NGG-Tarifkommission kritisiert, dass die Arbeitgeberseite nur ein minimales Angebot vorgelegt hat. „Das Angebot ist nicht verhandlungsfähig und bedeutet eine systematische Abwertung der Berufe bei K&U. Wir werden keine Reallohnverluste für die Beschäftigten zulassen. Es ist an der Zeit den Beschäftigten Sicherheit, Schutz vor Armut im Alter und Wertschätzung zu geben. Dafür ist der Tarifvertrag das beste Rezept.“

Die NGG-Tarifkommission bleibt bei der Forderung nach einer Erhöhung der Entgelte um 6,5 Prozent (Laufzeit 12 Monate) und die Eingruppierung ungelernter Kollegen und Kolleginnen, die über 6 Jahre im Unternehmen beschäftigt sind, in die Lohngruppe der gelernten Verkäuferinnen.