2. Tarifverhandlung für Maggi Singen und Unifranck Ludwigsburg ergebnislos - Nestlé steht ein heißer Herbst ins Haus!

Stuttgart, 14. August 2018 - Auch die 2. Tarifverhandlung am 13. August 2018 für die Beschäftigten der Nestlé-Werke in Singen und Ludwigsburg sind ohne Ergebnis geblieben.

 Statt ein Angebot für eine angemessene Lohnerhöhung für die knapp 800 Beschäftigten bei Maggi in Singen und rund 100 Beschäftigten bei Unifranck in Ludwigsburg zu unterbreiten, forderten die Nestlé-Arbeitgeber von den Beschäftigten Einschnitte in bisherige tarifliche Leistungen.

  • Im Tarifjahr 2018 und 2019 soll es keine Lohnerhöhung geben.
  • Ebenso sollen die Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld reduziert werden.
  • Darüber hinaus sollen alle Mitarbeiter 1 Stunde pro Woche länger ohne Lohnausgleich arbeiten müssen.

Als ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten bezeichnet der Verhandlungsführer und Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest Uwe Hildebrandt die Forderung von Nestlé.

„Der von dem Schweizer Konzern vorgegebenen Zielmarke von 18,5 % Rendite wird alles untergeordnet. Dies wird auf dem Rücken der Beschäftigte ausgetragen.“, so Hildebrandt. „Für Nullrunden und Absenkungen von tariflichen Leistungen gibt es keine ökonomischen Notwendigkeiten bei einem Konzern der im letzten Jahr 7,2 Mrd ChF Gewinn erwirtschaftet hat.“

Die Tarifverhandlungen wurden auf den 19. September 2018 vertagt.

Nestlé steht ein heißer Herbst ins Haus.

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