Gewerkschaft NGG fordert plus 6,25 Prozent mehr Lohn und Gehalt für die Beschäftigten der Mineralbrunnenbetriebe in Baden-Württemberg

Stuttgart, 8. Februar 2018 -  Die Tarifkommission der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest hat bei Aqua Römer in Göppingen getagt und über die aktuelle Tarifrunde für die rund 2.000 Beschäftigten der Mineralbrunnenindustrie Baden-Württemberg beraten. 

Die NGG-Tarifkommission hat dabei die folgende Forderung aufgestellt: „Wir fordern eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 6,25 Prozent in einem Anschlusstarifvertrag mit einer Laufzeit von 12 Monaten“, berichtet Uwe Hildebrandt, Verhandlungsführer und NGG-Landesbezirksvorsitzender von der Sitzung. Der aktuelle Lohn- und Gehaltstarifvertrag wird fristgerecht zum 31. März 2018 gekündigt.  

Die Mineralbrunnenindustrie berichtet Jahr für Jahr über steigende Absatzzahlen von Heil- und Mineralwasser. „Der Spielraum für ein deutliches Lohnplus ist da!“, so Uwe Hildebrandt. „Die Beschäftigten haben es verdient, angemessen an den wirtschaftlichen Erfolgen ihrer Betriebe beteiligt zu werden.“  

Unter das Tarifgebiet fallen u. a. die Betriebe: Mineralbrunnen Teinach in Bad Teinach, Romina Mineralbrunnen in Reutlingen, Aqua Römer in Mainhardt und Göppingen, Bad Dürrheimer Mineralbrunnen in Bad Dürrheim, Imnauer Mineralquellen in Haigerloch, Mineralbrunnen Krumbach in Kißleg, Rietenauer Mineralquellen in Aspach, Lieler Schlossbrunnen in Schliengen, Liebenzeller Mineralbrunnen in Bad Liebenzell, Petersthaler Mineralquellen in Bad-Peterstal, Schwarzwaldsprudel in Wildberg, Wildbadquelle in Schwäbisch Hall und die Firma Winkels.

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