Beschäftigte von Maggi und Unifranck fordern eine Wertschätzung ihrer Arbeit! Tarifverhandlung auf 3. Juli vertagt.

Stuttgart, 22. Mai 2018 - Der erste Verhandlungstermin für eine faire Steigerung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen für die beiden Nestlé-Werke in Baden-Württemberg ging am Freitag, 18. Mai 2018 ergebnislos zu Ende.  

Uwe Hildebrandt, NGG-Landesbezirksvorsitzender und Verhandlungsführer kritisiert, dass die Arbeitgeberseite ohne Angebot den ersten Verhandlungstermin verlassen hat und fordert eine Wertschätzung der guten Arbeit der Beschäftigten der Nestlé-Betriebe in Baden-Württemberg. Bei Maggi in Singen arbeiten knapp 800 Beschäftigte, rund 100 Beschäftigte arbeiten bei Unifranck in Ludwigsburg. 

„Der Erfolg der Betriebe beruht auf einer engagierten Belegschaft. Sie haben einen Anspruch auf ein deutliches Plus in der Lohntüte!“ Hildebrandt unterstreicht daher noch einmal die Forderung der Tarifkommission. „Wir fordern für die Beschäftigten in der diesjährigen Tarifrunde eine Erhöhung der Löhne und Gehälter von 6 Prozent sowie für die Auszubildenden eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung von 80 Euro in einem Anschlusstarifvertrag mit einer Laufzeit von 12 Monaten.“  

Der aktuelle Lohn- und Gehalttarifvertrag wurde fristgerecht zum 31. Mai 2018 gekündigt. Die Tarifverhandlung zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest und Arbeitgeberverband der Ernährungsindustrie wurde ergebnislos auf Dienstag, 3. Juli 2018 vertagt.

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