Hotelbeschäftigte sind sauer und fordern Tarifvertrag statt Lohndumping

Gewerkschaft NGG fordert Anerkennungstarifvertrag für die Beschäftigten von Achat Hotel

Stuttgart, 11. Oktober 2018 - In Zeiten rapide steigender Mieten und erhöhter Ausgaben für Ernährung, Bekleidung, Gesundheit und Verkehr ist die Tarifflucht durch Arbeitgeber, nicht nur nicht tolerierbar, sondern auch mehr denn je eine soziale Frage! Deshalb haben sich die Beschäftigten von Achat Hotel der Häuser Achat Plaza Karlsruhe, Achat Premium Walldorf/Reilingen und Achat Plaza Frankfurt/Offenbach in der NGG organisiert und fordern von den Arbeitgebern die Anwendung der Tarifverträge für das Hotel- und Gaststättengewerbe Hessen und Baden-Württemberg.

Die Achat Hotel- und Immobilienbetriebsgesellschaft mbH verfügt über keine Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband DEHOGA. Es gibt keinen Tarifvertrag und demnach ist das Unternehmen auch nicht verpflichtet die regelmäßigen Tariflohnerhöhungen der NGG an Beschäftige weiterzugeben. Somit werden die Beschäftigten auch nicht an den Erfolgen des Unternehmens beteiligt. „Lohndumping ist ein unfairer Wettbewerbsvorteil zu Lasten der Beschäftigten und auch derjenigen Arbeitgeber, die fair bezahlen. Wir wollen, dass die Beschäftigten vor Benachteiligungen geschützt sind!“, so Verhandlungsleiter und NGG-Landesbezirkssekretär Alexander Münchow.

Deshalb fordert NGG:

  • Anerkennung der kompletten Lohn– und Gehaltstarifverträge (Hessen bzw. Baden-Württemberg) und korrekte Eingruppierung
  • Einzelvertragliche vereinbarte bessere Entgelt– und Arbeitsbedingungen dürfen nicht verschlechtert werden
  • Der Tarifvertrag soll für die Häuser Achat Plaza Karlsruhe, Achat Premium Walldorf/Reilingen und Achat Plaza Frankfurt/Offenbach gelten.

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