Tarifverhandlungen für die Brot- und Backwarenindustrie Hessen wurden ergebnislos auf 16. März 2018 vertagt

Stuttgart, 22. Februar 2018 - Der erste Verhandlungstermin um eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest und dem Verband Deutscher Großbäckereien, für die rund 2.000 Beschäftigten in der Brot- und Backwarenindustrie Hessen, endete am gestrigen Mittwochnachmittag, 21. Februar 2018 ergebnislos.

Die Arbeitgeberseite legte bei der ersten Tarifverhandlung in Frankfurt kein Angebot für eine angemessene Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen vor.

Uwe Hildebrandt, NGG-Landesbezirksvorsitzender und Verhandlungsführer betont, dass es seitens der NGG-Tarifkommission bei der Forderung nach einer Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten bleibe. “Die Beschäftigten in den Betrieben machen jeden Tag eine hervorragende Arbeit und haben ein deutliches Plus in der Lohntüte verdient.“

Für die Auszubildenden fordert die NGG-Tarifkommission eine pauschale Erhöhung der Ausbildungsvergütung von 80 Euro in jedem Ausbildungsjahr sowie eine tarifliche Regelung zur Übernahme der Auszubildenden im erlernten Beruf. „Die heutigen Auszubildenden sind die Fachkräfte von morgen. Es ist wichtig ihnen mehr Sicherheit und Perspektive in Ihrer Lebensplanung zu geben.“, begründet Hildebrandt die Forderung.

Der Lohn- und Gehaltstarifvertrag wurde seitens der Gewerkschaft NGG fristgerecht zum 31. Januar 2018 gekündigt. Die Tarifverhandlung wurde auf Freitag, 16. März 2018 vertagt.

Unter das Tarifgebiet fallen insbesondere die Glockenbrot-Bäckerei in Frankfurt, Erlenbacher Backwaren in Groß-Gerau sowie Lieken/Logi-K in Stockstadt und Gernsheim.

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