Tarifverhandlungen für die Brot- und Backwarenindustrie Baden-Württemberg wurden ergebnislos auf 13. April 2018 vertagt

Stuttgart, 6. März 2018 - Der erste Verhandlungstermin zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest und dem Verband Deutscher Großbäckereien um eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen, für die rund 2.000 Beschäftigten der Brot- und Backwarenindustrie Baden-Württemberg, endete am gestrigen Montagnachmittag, 5. März 2018 ergebnislos.

Die Arbeitgeberseite legte bei der ersten Tarifverhandlung in Leinfelden-Echterdingen kein Angebot für eine angemessene Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen vor.

Uwe Hildebrandt, NGG-Landesbezirksvorsitzender und Verhandlungsführer betont, dass es seitens der NGG-Tarifkommission bei der Forderung nach einer Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten bleibe. Für die Auszubildenden fordert die NGG-Tarifkommission eine pauschale Erhöhung der Ausbildungsvergütung von 100 Euro in jedem Ausbildungsjahr. “Die Beschäftigten in den Betrieben machen jeden Tag eine hervorragende Arbeit und haben ein deutliches Plus in der Lohntüte verdient. Sie haben eine Wertschätzung ihrer guten Arbeit verdient.“, so Hildebrandt, der das „Nicht-Angebot“ der Arbeitgeberseite scharf kritisiert.

Die Tarifverhandlung wurde auf Freitag, 13. April 2018 vertagt.

Unter das Tarifgebiet fallen insbesondere:

  • Lieken, Bietigheim-Bissingen
  • Lieken/Zimmermann, Crailsheim
  • Bäckerbub, Mannheim und Offenburg
  • Sehne Backwaren, Ehningen

Pressemeldung hier!