Gutes Tarifergebnis trotz schwieriger Verhandlungen. Die Entgelte der Beschäftigten der Molkereien in Baden-Württemberg steigen um plus 2,5 Prozent.

Stuttgart, 9. Juni 2017 - Am Donnerstagnachmittag, 8. Juni 2017 hat sich die Tarifkommission der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Landesbezirk Südwest nach schwierigen Verhandlungen mit dem Genossenschaftlichen Arbeitgeberverband auf ein Tarifergebnis für die rund 2.600 Beschäftigten der Molkereien im Land einigen können.

Wie Uwe Hildebrandt, NGG-Landesbezirksvorsitzender und Verhandlungsführer mitteilt, steigen die Löhne und Gehälter zum 1. Juni 2017 um 2,5 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen steigen überproportional um 3,4 bis 3,7 Prozent an. Ferner erhalten alle Beschäftigten für die Monate April und Mai 2017 eine Einmalzahlung von 150 Euro. Teilzeitbeschäftigte erhalten dies anteilig, Auszubildende erhalten 76 Euro. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 12 Monaten und kann somit frühestens zum 31. März 2018 gekündigt werden.

Uwe Hildebrandt betont, dass es sich bei der diesjährigen Tarifrunde um äußerst schwierige Gespräche handelte. „Nur durch die zahlreichen Aktionen der Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und der Unterschriftenaktion mit an die 1.000 Unterschriften konnten wir nun ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen, dass sowohl die Interessen der Beschäftigten berücksichtigt als auch die wirtschaftliche Situation der Milchbetriebe im Land.“ so Hildebrandt. „Dies ist ein Erfolg der Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben.“

Betroffen sind u.a. die folgenden Betriebe:
Friesland Campina - Heilbronn,
Omira - Ravensburg,
Milchwerk Crailsheim – Crailsheim,
Milchwerke Schwaben - Ulm,
Schwarzwaldmilch - Offenburg und Freiburg,
Milei - Leutkirch,
sowie Hohenloher Molkerei - Schwäbisch Hall.

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