Gewerkschaft NGG fordert 139,-€ mehr für die Beschäftigten der Winzergenossenschaften in Baden

Freiburg, 19. April 2017 - Eine Erhöhung der Löhne und Gehälter in Höhe von 139,-€ pro Monat ab dem 1. April 2017 fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für die Beschäftigten der badischen Winzergenossenschaften sowie der Obst- und Gemüseerzeugermärkte. Die Ausbildungsvergütung soll in allen Ausbildungsjahren um 60,-€ erhöht werden.

„Mit dieser Forderung wollen wir dem Auseinanderdriften der Löhne und Gehälter in der Branche entgegen wirken“, so der Freiburger NGG Geschäftsführer Claus-Peter Wolf. Gleichzeitig soll die Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 60,-€ im Monat nach Aussage der Gewerkschaft NGG die Attraktivität und damit die Nachwuchssicherung der Branche gewährleisten. Nach Aussagen der Gewerkschaft NGG bestände bei den Löhnen und Gehältern ein Nachholbedarf von mehreren hundert Euro im Monat gegenüber vergleichbaren Arbeitsverhältnissen. Ähnliches gelte für die Ausbildungsvergütungen.

Das Gebiet der badischen Winzergenossenschaften zieht sich von Tauberfranken im Norden über die Ortenau, den Breisgau, das Markgräflerland bis hin zum Bodensee. Die größten Betriebe sind u.a. der Badische Winzerkeller in Breisach, die Winzergenossenschaft Efringen-Kirchen, die Winzergenossenschaften Durbach und Affental sowie die Winzergenossenschaft Ihringen am Kaiserstuhl.